Erschöpfung

Fühlst du dich oft müde, erschöpft, antriebslos?
Fragst du dich manchmal, ob du auf ein Burnout zusteuerst oder schon eins hast?

Anzeichen für Burnout

Es gibt keine einheitliche, und offizielle, Definition von Burnout.

Klar, man fühlt sich erschöpft, „ausgebrannt“, hat vielleicht Schlafprobleme, körperliche Symptome (zB Kloß im Hals, Enge in der Brust,…), findet alles einfach nur mehr anstrengend und zieht sich eher zurück, will „Ruhe“ haben.

Das sind aber alles Symptome die jeder von uns mehr oder weniger zeigt, wenn er/sie gerade viel um die Ohren hat. Wie kann man unterscheiden, ob das noch „normal“ ist, man einfach nur eine Pause braucht, oder nicht?

Meines Erachtens ist dann „höchste Alarmbereitschaft“ angesagt, wenn

a) die besagte Pause, oder selbst ein längerer Urlaub, obige Symptome nicht mehr verschwinden lässt, man also keinen Erholungseffekt mehr spürt,

b) man anfängt legale oder illegale Mittel gegen Schlaflosigkeit, zur Beruhigung, zur Antriebssteigerung, zur Gedanken-/Gefühlsflucht etc. einzusetzen und

c) sich vom sozialen Leben zurückzieht und keinen Spaß mehr an Dingen hat, die man normalerweise gerne macht.

Gründe für Burnout

Es gibt Stress, der macht Spaß (weil am Ende der Anstrengung etwas lohnendes winkt) und es gibt Stress, der auf Dauer krank macht. Wer von was wie viel ertragen kann hat wenig mit „Kraft/Stärke“ zu tun, sondern eher mit der Art und Weise des Umgangs mit den Stressoren. Und da sind wir gleich mitten drin in den Themen Selbstregulationsfähigkeiten, Wahrnehmen eigener Grenzen, Perfektionismus, Verhaltensmuster, … Die Gründe für Burnout sind somit sehr vielschichtig und individuell. Und genau so individuell ist der Weg hinaus. 😉

Wie kommt man aus diesem Zustand heraus?

In einem ersten Schritt durch das tiefere Verständnis darüber, warum man überhaupt hineingeraten ist.
Wie soll man einen Weg heraus finden, wenn man den Weg hinein nicht kennt?

Im zweiten Schritt geht es um das Erlernen der (frühzeitigen) Wahrnehmung eigener Grenzen und Bedürfnisse, und dem neuen Umgang mit dieser Wahrnehmung.

Ich freue mich auf diese Arbeit mit dir!