Über mich

Verständlicherweise willst du, bevor du mir etwas über dich erzählst, zuerst einmal etwas über mich erfahren.

Ich starte mit meinem fachlichen Hintergrund, schließlich willst du vermutlich wissen, ob ICH überhaupt weiß, wovon ich hier eigentlich rede und schreibe. 
Ungefähr die Hälfte meiner Wochenarbeitszeit bin ich Wissenschaftlerin am Institut für Early Life Care der PMU Salzburg tätig und unterrichte an der Uni Salzburg, studiert habe ich Psychologie (ebenso in Salzburg).
Ich forsche zu Themen wie Eltern-Kind-Interaktionen und -Bindung. Wenn man sich mit diesen Themen beschäftigt, kommt man nicht darum herum, die Auswirkungen dieser frühen Erfahrungen auf das restliche Leben zu betrachten. So kam auch Forschung über Bindungsverhalten im Erwachsenenalter dazu. Zusätzlich befinde ich mich derzeit in Ausbildung zur Klinischen Psychologin, dh da geht es dann schon um psychische Probleme, und nicht nur mehr um das allgemeine Verhalten von Menschen.
Außerdem bin ich Heilpraktikerin für Psychotherapie, ein Beruf, den es bei mir in Österreich gar nicht gibt. Für die Arbeit in Deutschland ist das wichtig, weil ich keine klassische Psychotherapeutin bin, wir so in der gemeinsamen Arbeit mehr Möglichkeiten haben und in diesem Fall deine private Krankenversicherung einen Kostenzuschuss bezahlt. 

Dann mache ich weiter, warum ich eigentlich neben meinem wissenschaftlichen Beruf die Praxis habe: 
Weil ich diese Themen rund um die menschliche Interaktion sehr spannend finde, die Auswirkungen auf Beziehungen aller Art täglich sehe und einfach das Bedürfnis habe, hier mein Wissen zu teilen und meinen Beitrag zu leisten, den Menschen durch diese oft so schmerzhaften Zeiten durchzuhelfen. Es IST einfach schmerzhaft, wenn man verletzt wird – das soll auch einen Platz und Raum haben, aber nicht erst dann, wenn es ernsthafte psychische Probleme nach sich zieht, sondern eben schon bevor es sich derart manifestiert. Und genau deswegen habe ich die Praxis – (auch) für die „Alltagsprobleme“. Ich werde dir aber nicht – wie es gut gemeint manchmal von vertrauten Personen kommt – sagen was du zu tun hast, sondern ich werde dir helfen die Situation zu verstehen, die Puzzleteile zusammenzufügen, damit ein klareres Bild entsteht. Das ist meine Rolle. Wenn wir gemeinsam die Situation verstanden haben und du in Folge dessen nicht mehr so mit deinem Gefühlschaos beschäftigt bist, wirst du auch klarer sehen, wie es weitergeht. 

Ich freue mich darauf dich kennenzulernen! 🙂